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Rückblick 2004 - Eine Klage der beiden karibischen Inselstaaten Antigua und Barbuda hat die WTO im März 04 klar zu Gunsten der Kläger entschieden, das Verbot von Online-Casinos in den USA ist ein Verstoss gegen die WTO-Verordnungen. Die WTO fordert die USA dazu auf, das Glücksspiel im Internet wieder zu erlauben, weil die globalen Dienstleistungs- Vereinbarungen vorsehen, dass diese Leistungen global angeboten werden dürfen. // Dem Entscheid der WTO folgte ein Streit, in dem das Justizministerium im Juni gar Werbegelder von Online-Casino s beschlagnahmte, die diese auf OnlineCasino Portalen ausgeben wollten. Mit der Beschlagnahmung ist die Werbung blockiert, damit hoffte man die illegalen Spielcasinos aus den USA vertreiben zu können. // Im November hat die Welthandelsorganisation WTO in einem abschliessenden Bericht erneut gegen die USA entschieden. Die Gesetze, die es Amerikanern verbieten, per Internet Geld in ausländischen Online-Casinos zu setzen, verstossen gegen die Freihandelsbestimmungen der WTO. Der 287 Seiten starke Bericht, in dem auf Beschwerde der Karibik-Inseln Antigua und Barbuda gegen die USA, entschieden wird, bezeichnet die entsprechenden amerikanischen Verbotsgesetze als unfaires Handelshemmnis und empfiehlt, diese aufzuheben. Ein Sprecher der US-Regierung widersprach dem Bericht und sagte, die internationale Uruguay-Runde, die im Jahre 1995 die WTO gründete, habe damals Glückspiel ausdrücklich ausgenommen. Ist es nicht schade, dass nun, da endlich kontrolliertes und legales Onlinecasino auf dem weltweiten Internetmarkt in Sicht ist, sofort überlegt wird, wie man diesem vermeintlichen Übel zu Leibe rücken könnte? Sofort werden den Casinos Knüppel zwischen die Beine geworfen. Durch solche unbedachten Aktionen wird aber nur erreicht, dass illegale Internetcasinos ungestört weiterhin ihr Unwesen treiben können. Deutsche Spielbanken sollten sich zum Wohl der Spieler seriös im Internet mit ihren Onlinecasinos platzieren können. Die Spieler könnten dann endlich ohne Angst, abgezockt zu werden, spielen! Sicherlich ist Spielsucht ein wichtiges Thema. Niemand bestreitet das heutzutage. Doch Spielsüchtigen kann leichter geholfen werden, wenn sie nicht durch die weiten Maschen eines illegalen Casinonetzes schlüpfen können. Eine Legalisierung des Marktes für deutsche Casinos mit den entsprechenden Kontrollorganen könnte das Netz um suchtgefährdete Spieler enger ziehen, sie beim Spielen gegebenenfalls professionell begleiten, sie nötigenfalls vom Spiel ausschließen und sie so vor dem Ruin retten. Deutsche Spielbanken, siehe "Casinos Holland" im online Bereich, sollten sich weiter verstärkt um eine Zulassung der Casinos für das Internet bemühen. Dieser lukrative Markt sollte auch für deutsche Anbieter geöffnet werden. Vielleicht erkennen die Unternehmen dann die wachsende Bedeutung des Internets für alle Bereiche der Bevölkerung. Warum sollten inländische Casinos dieses fruchtbare Feld nicht auch beackern dürfen? titanpoker partypoker Dabei stellt sich die Frage, ob es anstelle eines Verbots nicht klüger und weitsichtiger ist, den Spielern ein staatlich kontrolliertes System anzubieten. Jeder, der Interesse an gutem Glückspiel hat, begrüßt schon aus eigenem Schutz den offiziell überwachten Spielablauf. Doch auch die seriösen Spieler greifen notgedrungen auf ominöse, illegale Anbieter zurück, da deutsche Casinos im Internet entweder nicht erwünscht sind oder von diesen einfach keine Spiele angeboten werden. Entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren eine Milliarden-Dollar-Branche und der Trend ist durchaus nicht zu unterschätzen. Einige Onlinecasino boten eine gewisse Zeit lang das Roulettespiel mit der "Doppelzero" an und versuchten auf diese Weise, den Bankvorteil für sich zu erhöhen. Dies mag beispielsweise für Amerikaner hinnehmbar sein � für europäische Spielbankbesucher gilt eine solche rechnerische Gewinnchancendezimierung jedoch als nicht tolerierbar. Schnell haben sich die Anbieter dieser Besonderheit der von ihnen auserwählten Zielgruppe angepasst und ihr Produkt geändert: die Doppelzero ist fast vollständig vom Markt verschwunden. Französischer Roulette Kessel "Sex und Glücksspiel sind die einzig tragfähigen Geschäftsmodelle im Internet." Diese Aussage stammt von Jason Ader, einem Analyst der New Yorker Investmentbank Bear Stearns. Seine Firma hat den Glücksspielmarkt von Anfang an genau beobachtet und dabei die interessante, aber nicht überraschende Feststellung gemacht, dass selbst heute noch rund 60% der Spieler im Internet Amerikaner sind. An zweiter Stelle kommen bereits die Westeuropäer, wovon die Engländer und Deutschen die bedeutendsten Kundenpotentiale stellen, mit oder ohne Verbote durch den Gesetzgeber. Hier beißt sich die Katze doch in den eigenen Schwanz. Zwar wird das OnlineCasino Glücksspiel vom deutschen Gesetzgeber für illegal erklärt und verschrieen, doch der Trend geht bei den Spielern ganz eindeutig in diese Richtung und lässt sich auch mit Verboten nicht stoppen. Anstatt also wertlose Verbote zu erteilen, sollte genau das Gegenteil passieren: Dem "illegalen" Angebot sollte endlich ein legales Glücksspielangebot entgegengestellt werden, eines, welches dem Spieler reelle, transparente Spielchancen bietet, ihm die Gewinnauszahlung garantiert, welches selbst der Aufsicht und Kontrolle durch unabhängige, staatliche Stellen untersteht und welches die Einhaltung bestimmter Standards an Übertragungs- und Serversicherheit gewährleistet. Dieser Standard ist bei dem zweiten Onlinecasino, das in Hessen veranstaltet wird, selbstverständlich. Die Spielbank Wiesbaden ging im letzten Jahr mit ihrem Online-Angebot an den Start. Die dazugehörige Gesetzesgrundlage wurde geschaffen und das Spiel ins Leben gerufen. Allerdings erneut mit der regionalen Auflage, dass neben Bewohnern von Hessen Besucher aus dem restlichen Bundesgebiet nur dann spielen dürfen, wenn sie sich in Hessen aufhalten. Dieses wir über die telefonische Standortfeststellung geklärt. Wieder sind die Beschränkungen deutlich erkennbar, aber immerhin ist dies ein Ansatzpunkt, den ausländischen Onlinecasinos Paroli zu bieten. Wenn dieses auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Die Bilanz, die 2004 von der Spielbank Wiesbaden veröffentlicht wurde, zeigt, dass man auf dem richtigen Wege ist. ISA-CASINOSberichtete. So haben sich bereits nach einem halben Jahr knapp 5.000 Teilnehmer beim OnlineCasino-Spiel registriert. Etwa die Hälfte von ihnen wurde zum aktiven Spiel autorisiert. Pro Tag nutzen mehr als 200 Gäste das Real Game im Internet. Diese Zahl entspricht etwa der Besucherzahl einer mittelgroßen konventionellen Präsenzspielbank in Deutschland. |